Nach dem Trainingslager im spanischen Marbella hat der SK Sturm am Montag eine Ruhepause eingelegt und nicht trainiert. Bereits am Dienstag geht es schon wieder in die Fremde. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Säumel wird ins slowenische Catez aufbrechen, wo bis Freitag vier Einheiten eingeplant sind und zum Abschluss ein Testspiel gegen Rijeka stattfinden wird.
Noch nicht mit dabei sein wird der Nachfolger des zum AS Monaco abgewanderten Mika Biereth, der den Grazern den nächsten Millionenregen beschert hat. So einfach ist es aber nicht, in der Winterpause einen geeigneten Nachfolger zu finden, der der Mannschaft sofort helfen kann und auch erschwinglich ist.
Der große sportliche und damit verbundene monetäre Erfolg der Schwarz-Weißen auf nationaler und internationaler Bühne, wo immerhin nach 23 Jahren der erste Champions-League-Sieg gelang, lässt „Schnäppchentransfers“, die in Form von etwa Rasmus Höjlund, Emanuel Emegha und letztlich auch Mika Biereth realisiert wurden, immer schwieriger werden.
Darum kristallisiert sich nach Informationen der Kleinen Zeitung immer mehr heraus, dass Sturm in dieser Transferperiode einen Stürmer per Leihe (im Idealfall mit Kaufoption) verpflichten wird. Das könnte sich wie schon im vorigen Winter bei Biereth als absoluter Glücksfall erweisen. Der Vorteil: Entspricht der Angreifer nicht den Vorstellungen, kann er im Sommer problemlos von der Gehaltsliste gestrichen werden.