Was sich seit Tagen abgezeichnet hat, ist jetzt fix. Mika Biereth wird ab sofort für den AS Monaco auf Torejagd gehen. Der 21-jährige Däne hat für den SK Sturm in der laufenden Saison bewerbsübergreifend bereits 14 Tore erzielt und somit einen großen Anteil an Erfolgen der Schwarz-Weißen – u. a. auch mit dem Goldtor in der Champions League gegen Girona. Die Transfersumme soll bei rund 16 Millionen Euro liegen. Sturm hat Biereth für rund 4,5 Millionen von Arsenal geholt. Die Engländer haben einen gewissen Prozentanteil beim Weiterverkauf vertraglich gesichert. Arsenal kassiert also am Biereth-Deal mit.
Mika Biereth wird in einer Sturm-Aussendung folgend zitiert: „Das vergangene Jahr hier in Graz hätte wohl kaum intensiver sein können. Der fantastische sportliche Erfolg mit dem Double, die unvergesslichen Momente mit den besten Fans Österreichs oder unsere Spiele in der Champions League – all das werde ich nie vergessen. Danke an meine Teamkollegen, die Trainer, die Klubverantwortlichen und an die Fans, Sturm Graz wird für immer in meinem Herzen bleiben!“
Sturms Sport-Geschäftsführer Michael Parensen: „Keine Frage, wir haben uns die Entscheidung über Mika Biereths Abgang in den vergangenen Tagen nicht leicht gemacht. Schlussendlich haben wir aber jenen Weg gewählt, der sowohl für den Verein als auch für den Spieler der richtige ist. Mika hat im Herbst großartige Leistungen geboten, hat der Mannschaft mit seinen Toren sehr geholfen und somit natürlich auch Begehrlichkeiten geweckt. Selbstverständlich wären wir gerne mit Mika ins Frühjahr gegangen, in dem wir weiterhin große Ziele verfolgen. Es ist aber auch ganz klar der Weg des SK Sturm, junge Spieler weiterzuentwickeln, auf ein neues persönliches Level zu bringen und am Ende natürlich auch gewinnbringend zu verkaufen – das ist uns somit ein weiteres Mal gelungen. Ich möchte mich bei Mika für seinen Einsatz in schwarz-weiß bedanken und wünsche ihm alles Gute für seine bevorstehenden Aufgaben.“ Der Deutsche hat angekündigt, Biereth zu ersetzen. Drei Kandidaten sollen noch in der engeren Auswahl stehen.