Nach 2:3 gegen HartbergChristian Ilzer: "Wir haben alles vermissen lassen, was uns ausmacht"

Nach dem 2:3 in Hartberg zeigte sich Christian Ilzer von dem Auftreten in der ersten Hälfte enttäuscht. Auf der anderen Seite feierte Kurt Russ sein Team für den ersten Heimsieg der Saison.

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Christian Ilzer
Christian Ilzer © APA/Erwin Scheriau
 

In einem knappen Steirer-Derby feierten die Hartberger ihren ersten Heimsieg der Saison und gewannen gegen Sturm mit 3:2. Vor allem in der ersten Hälfte zeigten die Oststeirer auf und dominierten. Von den Grazern kam in Durchgang eins nicht viel, dementsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Christian Ilzer nach der Partie. "Das war ein Selbstfaller von uns in der ersten Hälfte. Wir haben alles vermissen lassen, was uns auszeichnet und waren nicht präsent, körperlich wie mental. Hartberg hat auf verdiente Art und Weise gewonnen", erklärte der Sturm-Trainer und fügte hinzu: "Ich hätte zur Pause jeden Spieler austauschen können, das war einfach viel zu wenig."

Mit dem Vierfachwechsel in der Halbzeit kam aber frischer Wind in das Spiel der Gäste. Durch ein Elfmetertor von Jakob Jantscher kam man auch kurz nach Wiederanpfiff heran. "Das war dann auch in Ordnung und eine ganz andere Mentalität am Platz. Für einen Punkt hat es aber am Ende einfach nicht gereicht."

Christian Ilzer über das Spiel

© Kleine Zeitung

So groß die Enttäuschung aufseiten der Grazer war, so befreit wirkte Hartberg-Trainer Kurt Russ nach seinem ersten Heimsieg als Cheftrainer der Oststeirer. "Taktisch können wir es in der ersten Hälfte nicht besser spielen. Wir sind voll zufrieden mit diesem Auftritt", erklärte der 56-Jährige. Gefeiert werde der Sieg nicht großartig, eine längere Pause für die Spieler wird es auch nicht geben. "Wir geben ihnen schon frei, aber sicher nicht so lange, wie sie sich das wünschen." Bei den verletzt ausgewechselten Rene Swete und Manfred Gollner gab Russ leichte Entwarnung. Beide sollten nach der Länderspielpause wieder fit sein.

Kurt Russ über das Aufreten seiner Mannschaft

© Kleine Zeitung

Kommentare (3)
augurium
3
1
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Wozu

hat Ilzer einen Psycho Coach Berthold - die Kicker haben Angst vorm Gegner. Ev sollte Ilzer vorher 45Minuten voll trainieren, damit die Spieler glauben die 1.HZ ist die 2.HZ! Ev glauben die Spieler der Flow geht ohne EInsatz weiter? 8! Tore in 3 Spielen, da stimmt etwas nicht! Spiel der offenen Tore. Man nehme sich ein Beispiel an LASK und Rapid - der internationale Einsatz stimmt.

Geom38
1
3
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Fakt ist

dass die 1.HZ sicher die Schwächste war seit Ilzer Trainer ist. Und in der 2.HZ haben dann einfach auch die Körndln gefehlt um das Spiel noch herumzureißen. Das nächste Spiel nach der Länderspielpause sollte dann aber schon wieder gewonnen werden, egal wie. Weil auch 8 Punkte überm Strich sind noch kein Ruhepolster bei verbleibenden 12 Runden im Grunddurchgang. Und englische Wochen kommen auch noch einige. Kann also durchaus noch knapp werden, auch wenn's momentan (noch?) nicht so ausschaut.

Fuxbau
17
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Scheibe

Da hat man wieder gesehen im Fußball gebandelt wird, die armen Hartberger brauchen ja auch ein paar Punkte. Es sollte bei den Fußballern dieser Liga einen Grundgehalt geben und zusätzlich eine Siegesprämie , aber was solls wir bekommen unser zu hohes Gehalt sowie so. Eine Ausrede das Sturm gegen Endhofen gespielt hat und müde ist darf es nicht geben, denkt an den Radsport ( zB.: Frankreich Rundfahrt wo sie 14 Tage eine Leistung bringen, betone Leistung!!! usw. ) Bei so einen hohen Gehalt kann man schon was verlangen. Wenn man in der Privatwirtschaft seine Leistungen nicht bringt heißt es das vor der Tür viele andere warten.