Stimmen zum Steirer-DerbyJürgen Heil: "Wir haben mit mehr Leidenschaft als Sturm gespielt"

Hartberg gewann das Steiermark-Duell gegen Sturm am Ende knapp mit 3:2. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte man eine starke Leistung. Während die Oststeirer jubeln, sind die Grazer enttäuscht.

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FUSSBALL ADMIRAL-BUNDESLIGA / 10. RUNDE: TSV EGGER GLAS HARTBERG - SK PUNTIGAMER STURM GRAZ
Jürgen Heil jubelte mit Matija Horvat © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Mit einer furiosen ersten Hälfte legte Hartberg im Steirer-Derby gegen den SK Sturm den Grundstein für den 3:2-Sieg über den Nachbar aus Graz. Der Europa-League-Starter wirkte phasenweise komplett verunsichert, während sich die Oststeirer vor 4733 Zuschauern zu Hause in einen Rausch spielten. "Schöner geht es fast nicht. Wir haben heute absolut verdient gewonnen und einfach viel mehr Leidenschaft gezeigt als Sturm. Deshalb geht der Sieg absolut in Ordnung", meinte Jürgen Heil, der mit drei Vorlagen aufzeigte.

Beim zwischenzeitlichen 2:0 ließ er nahezu die gesamte schwarz-weiße Hintermannschaft aussteigen, ehe er Noel Niemann ideal bediente (21.). Für den Deutschen war es der zweite Treffer im TSV-Dress, der erste in der Bundesliga. Mit seiner Aktion ebnete er so den Weg zum ersten Heimsieg der Saison. "Das wurde jetzt auch schön langsam Zeit. Wir haben immer gut gespielt und alles gegeben, jetzt hat es endlich geklappt. Ein riesiges Kompliment an die Mannschaft", sagte er nach Abpfiff.

Kabinenparty bei den Hartbergern nach dem 3:2 über Sturm Foto © KK

Vor ihm traf Matija Horvat mit einem Distanzschuss aus gut 20 Metern zur Führung für die Mannschaft von Trainer Kurt Russ. Das dritte Tor der Hartberger besorgte der eingewechselte Philipp Sturm. "Es ist unglaublich. Wir haben von der ersten Sekunde an 100 Prozent gegeben und das hat sich ausgezahlt."

Während die Oststeirer also jubelten, herrschte bei den Grazern bittere Enttäuschung. Nach der 1:4-Niederlage in der Europa League gegen PSV Eindhoven ist es die zweite Niederlage in Serie. Vor allem das Auftreten in Hälfte eins war erschreckend. "Das ist sehr bitter. Wir haben uns viel vorgenommen, aber in der ersten Hälfte nicht die PS auf den Platz gebracht. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht und waren dem Ausgleich nahe. Aber insgesamt war es zu wenig", meinte Stefan Hierländer.

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