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BundesligaAustria in enger Qualifikationsgruppe unter Zugzwang

Heute um 17:00 rollt der Ball in der vierten Runde der Qualifikationsgruppe: Die Admira empfängt Schlusslicht WSG Tirol, Tabellenführer Altach hat St. Pölten zu Gast und die Wiener Austria muss unter den Pappeln in Mattersburg bestehen.

FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: FK AUSTRIA WIEN - SV MATTERSBURG
Die bisherigen zwei Saisonduelle zwischen Mattersburg und der Wiener Austria konnten die Veilchen für sich entscheiden. © APA/EXPA/MICHAEL GRUBER
 

Nur sechs Punkte liegen aktuell zwischen dem Gewinn der Qualifikationsgruppe und der damit einhergehenden Qualifikation zum Europa-League-Play-Off und dem Abstieg aus der heimischen Bundesliga. Die Wiener Austria ist nach der 0:2-Heimniederlage gegen Altach am Dienstag nur mehr Zweiter. Zwar berechtigt dank des ÖFB-Cup-Sieges von Salzburg auch dieser Platz zum Play-Off, dennoch stehen die Veilchen gehörig unter Zugzwang.

Austria und Mattersburg unter Druck

Gegen die zwei Punkte dahinter lauernden Mattersburger müssen die Violetten also liefern. "Das muss jedem Einzelnen bewusst sein", weiß auch Austria-Trainer Christian Ilzer. Gewinnt die Austria, könnten ihrerseits die Mattersburger, die als einziges Team neben Altach nicht den "Zusatzpunkt" aus dem Grunddurchgang mitgenommen haben, in Abstiegsnöte geraten.

Liveticker: SV Mattersburg - FK Austria Wien

"Ich sehe eine Austria, die sehr unter Druck steht, und einen SV Mattersburg, der sehr unter Druck steht", sagt der Coach der Burgenländer, Franz Ponweiser, meint zugleich aber auch: "Beide Mannschaften haben die große Chance, sich nach vorne zu orientieren."

Altach will gegen St. Pölten Vorsprung ausbauen

Vorne steht aktuell der SCR Altach. Mit einem Sieg gegen den Vorletzten St. Pölten könnten die Vorarlberger ihren Vorsprung zu Platz drei weiter ausbauen. "Wir versuchen uns weiter zu verbessern. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Ausgangsposition, morgen zu punkten", meint Altach-Trainer Alex Pastoor.

Liveticker: SCR Altach - SKN St. Pölten

St. Pöltens Trainer Robert Ibertsberger, der mit seiner Mannschaft am vorigen Spieltag das Niederösterreicher-Duell gegen die Admira klar mit 0:3 verloren hatte, möchte gegen Altach "ein anders Gesicht meiner Mannschaft sehen."

Gibt Tirol gegen die Admira die "Rote Laterne" ab?

Die Admiraner hingegen wollen ihr Gesicht vom Spiel gegen die Wölfe wohl beibehalten. "Der Derbysieg war natürlich wichtig für den Kopf. Die Stimmung ist gut", sagt Trainer Zvonimir Soldo, weiß aber auch: "Der Sieg in St. Pölten ist Vergangenheit. Jetzt zählt WSG Tirol."

Liveticker: Admira - WSG Tirol

Die Wattener möchten die "Rote Laterne", die sie vergangene Runde von der Admira übernommen haben, natürlich wieder abgeben, sind als einziges Team der Qualifikationsrunde aber noch sieglos. Die Tiroler können sich aber auf die Rückkehr ihres Chefcoaches Thomas Silberberger freuen, der zuletzt wegen eines Motorradunfalls an der Seitenlinie gefehlt hatte.

"Mir geht es den Umständen entsprechend. Es ist schon eine brutal schwere Verletzung, da muss ich in den nächsten Wochen höllisch aufpassen", sagte Silberberger der APA. Trotzdem wird er seinem Team vor der Partie mit einer Ansprache aufwarten. "Es ist nicht so, dass ich mit meinen Krücken permanent die Linie auf und ab marschiere. Ich werde das Coaching beschränken."

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