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UEFA-MachtwortRusslands Protest teilweise stattgegeben

Die Ukraine muss den Schriftzug "Ehre unseren Helden" auf ihren Trikots entfernen, die Silhouette des Lands mit der Halbinsel Krim darf jedoch bleiben.

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Die Trikots der Ukraine müssen adaptiert werden © (c) GEPA pictures/ Panoramic/ JB Autissier
 

Nach den Protesten aus Russland hat die UEFA im Zwist um das ukrainische Nationalmannschafts-EM-Trikot ein Machtwort gesprochen. Den am Kragen des Trikots angebrachten Slogan "Ehre unseren Helden" stufte der europäische Verband nach einer eingehenderen Prüfung als politisch ein. Darum sei der Schriftzug "angesichts der Pflichtspiele eines UEFA-Wettbewerbes" zu entfernen.

Hingegen bestätigte die UEFA die auf den Trikots abgedruckte Silhouette des Landes als rechtens, die die von Russland einverleibte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Landesteil darstellt. Auch den Slogan "Ehre der Ukraine" stuft die UEFA als "nicht politisch motiviert" ein. Lediglich die Kombination der beiden Ausdrücke, die 2014 im Zuge des Volksaufstandes auf dem Maidan zur Maxime der pro-westlichen Kräfte geworden ist, betrachtet die UEFA in ihrer Neubeurteilung als problematisch.

Russland, das am Montag bei der UEFA Protest gegen das Trikot eingelegt hatte, zeigte sich mit dem Ergebnis der Validierung zufrieden. Die Ukrainer treffen am 21. Juni im dritten Gruppenspiel auf Österreich.

Kommentare (1)
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wjs13
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Die "unpolitische" UEFA läßt also diese Landkarte

mit der, bis auf ein kurzes Intermezzo, immer russischen Krim zu.
Dann sollen Österreich mit einer Karte mit Südtirol und allen anderen in Saint-Germain gestohlenen Gebiete und Deutschland in den Grenzen von 1937 antreten.