Nach AntisemitismusvorfallUEFA ermittelt gegen Union Berlin, Kriminalamt geht Volksverhetzung nach

Für Union Berlin könnte das Conference-League-Duell mit Maccabi Haifa noch Konsequenzen haben.

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Union Berlin schlug Maccabi Haifa mit 3:0. © AP
 

Die antisemitischen Vorfälle während des Conference-League-Spiels gegen Maccabi Haifa dürften für den deutschen Bundesligisten Union Berlin ein Nachspiel haben. Die Europäische Fußball Union leitete eine disziplinarische Untersuchung ein, wie die UEFA am Dienstag mitteilte. Am Donnerstag war es laut Berichten von Augenzeugen und Betroffenen in einem Fan-Block des Olympiastadions beim 3:0-Sieg zu Beleidigungen und Angriffen gegen Anhänger des israelischen Meisters gekommen.

Der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt gegen mehrere Personen unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Publik geworden waren die Vorfälle zunächst durch Mitteilungen des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Die Berliner, Arbeitgeber von ÖFB-Teamspieler Christopher Trimmel, arbeiten gemeinsam mit der Polizei an der Aufarbeitung der Zwischenfälle. Wegen ähnlicher Vorfälle wurde auch eine UEFA-Untersuchung nach der Europa-League-Partie Sparta Prag gegen Glasgow Rangers eingeleitet.

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