Ein Name hatte in den vergangenen Tagen die internationale Fußballszene dominiert: Thomas Tuchel. Doch dann stahl ein Torhüter dem neuen Mann auf der Trainerbank des FC Bayern auf geradezu groteske Weise die Show. Gregor Kobel, Schlussmann von Borussia Dortmund, schlug im Herauslaufen ins Leere und der von Dayot Upamecano aus dessen eigener Hälfte weit nach vorne gespielte und vom Schweizer Goalie noch ganz leicht berührte Ball rollte weiter, bis ins Tor. Die Bayern führten nach zwölf Minuten 1:0. Und dazu bedurfte es keiner großen Trainer-Kunst.