WM-QualifikationKarim Adeyemi könnte als erster "Österreicher" im deutschen Team spielen

Der 19-jährige Salzburg-Stürmer Karim Adeyemi, mit der deutschen U21 auch Europameister, spielte sich ins Blickfeld von DFB-Nationalteamtrainer Hansi Flick.

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Karim Adeyemi
Karim Adeyemi © GEPA pictures
 

Wenn der neue deutsche Fußball-Nationaltrainer Hansi Flick am Freitag seinen ersten Kader nominiert, könnte mit Salzburgs Karim Adeyemi erstmals ein Spieler dabei sein, der in der österreichischen Bundesliga engagiert ist. Wie der "kicker" einen Tag vor der Bekanntgabe berichtete, wird indes der mit Patellasehnenproblemen kämpfende Mats Hummels in dem Aufgebot fehlen. In der neuen deutschen U21-Mannschaft könnten mit Adeyemi und Nico Mantl zwei Salzburger aufscheinen.

Flick will beim Neuaufbau der Mannschaft Richtung WM 2022 in Katar auch weiterhin auf die Erfahrung von ehemaligen Weltmeistern wie dem Dortmunder Abwehrchef Hummels (32) und Bayern-Profi Thomas Müller (31) setzen. Hummels ist beim BVB aber erst seit kurzem wieder voll im Trainingsbetrieb. Er soll nach "kicker"-Informationen "sein Aufbauprogramm in Dortmund fortsetzen und erst im Oktober wieder zum DFB-Team stoßen".

Eine gewisse Blutauffrischung wird es wohl trotzdem geben. Adeyemi, als Sohn eines Nigerianers und einer Rumänin in München geboren und aufgewachsen, gilt als Spieler mit großer Zukunft. Der 19-Jährige, der mit sechs Treffern die Torschützenliste in Österreich anführt, debütierte erst vor wenigen Monaten bei der EM-Endrunde für die deutsche U21 und wurde Europameister. Adeyemi soll nun in der Qualifikation für die kommende U21-EM 2023 eine der tragenden Säulen der Truppe von Trainer Stefan Kuntz sein, Flick hat den Stürmer jedoch auch für das A-Team im Auge. Er könnte also am Freitag in beiden Aufgeboten auftauchen. Laut "kicker"-Informationen wird mit Torhüter Mantl (21) ein weiterer Salzburger zur U21 stoßen.

Flick wollte den Kader für die drei WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein in St. Gallen (2. September), Tabellenführer Armenien in Stuttgart (5.9.) und Island in Reykjavik (8.9.) zunächst schon am Donnerstag bekanntgeben. Die Verschiebung auf Freitag begründete der Deutsche Fußball-Bund mit organisatorischen Gründen.

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