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Nach PrügelattackeTeam des FSV Münster zieht sich aus Spielbetrieb zurück

Nachdem ein Spieler den Schiedsrichter bewusstlos geschlagen hat, zieht die Amateurmannschaft nun die Konsequenzen.

FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / SK STURM GRAZ - SKN ST. POeLTEN
Symbolbild © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die Fußball-Amateurmannschaft des FSV Münster meldet sich nach einer Prügelattacke gegen einen Schiedsrichter aus dem laufenden Spielbetrieb ab. Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht der hessische Kreisliga-Club damit die Konsequenzen aus dem Vorfall vom Wochenende, der in Deutschland für Aufsehen gesorgt hat.

Zudem erhält der Spieler, der den Referee bewusstlos geschlagen hatte, nach Angaben des Vereinsvorsitzenden Hans-Peter Samoschkoff ein lebenslanges Hausverbot. Der Spieler, der den 22-jährigen Referee niedergeschlagen habe, habe seinen Fehler inzwischen eingesehen: "Er kann sich vor Gericht entschuldigen, aber hier ist die Zeit für ihn vorbei", sagte Samoschkoff dem Radiosender Hit Radio FFH.

Der Unparteiische war am Sonntag in der Partie Münster gegen TV Semd in der C-Liga Dieburg von einem Spieler der Gastgeber bewusstlos geschlagen worden und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat eine lebenslange Sperre für Täter gefordert, die Referees bewusstlos prügeln.

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