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Ex-Profi mit LobIlco Naumoski: "Franco Foda ist einer der besten Trainer, die es gibt"

Ex-GAK- und Mattersburg-Profi Ilco Naumoski hat viel Lob für das ÖFB-Team und Trainer Franco Foda übrig. Er sieht die Österreicher gegen Nordmazedonien als klaren Favoriten.

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Ilco Naumoski spielte für Nordmazedonien © (c) imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)
 

Für Ilco Naumoski sind die Rollen vor dem Fußall-EM-Duell zwischen Österreich und Nordmazedonien klar verteilt. Der Ex-GAK- und -Mattersburg-Profi und frühere nordmazedonische Internationale sieht das ÖFB-Team am Sonntag in Bukarest als klaren Favoriten. Dennoch sei eine Überraschung möglich, betonte der 37-Jährige im Gespräch mit der APA. Als Moralinjektion für Nordmazedonien dient unter anderem der 2:1-Auswärtssieg in der WM-Qualifikation im März gegen Deutschland.

"Österreich ist der Favorit, was das FIFA-Ranking oder die Spieler betrifft", erklärte Naumoski vor dem Kräftemessen der Nummer 23 (Österreich) und der Nummer 62 (Nordmazedonien) in der Weltrangliste. "Aber Deutschland war der noch größere Favorit und hat dann verloren." Für Nordmazedonien sei es schon ein riesiger Erfolg, überhaupt für die Endrunde qualifiziert zu sein. "Doch wenn wir jetzt schon dabei sind, wollen wir auch was reißen", sagte Naumoski. Gegen Österreich gelang dies zuletzt nicht - in der EM-Qualifikation setzte es daheim ein 1:4 und auswärts ein 1:2. "Sie haben zweimal verdient gewonnen. In Skopje haben sie uns so niedergespielt, wie uns noch keine Mannschaft daheim niedergespielt hat", meinte Naumoski.

Er traue der ÖFB-Auswahl "minimal das Achtelfinale" zu. "Spieler wie Alaba und Arnautovic sind gereift, die Mannschaft ist eingespielt. Sie können wirklich etwas erreichen." Außerdem werde die Mannschaft von einem großartigen Teamchef betreut, so Naumoski. "Franco Foda ist meiner Meinung nach einer der besten Trainer, die es gibt. Leider habe ich nicht unter ihm trainiert, doch ich hätte ihn mir als Trainer gewünscht." In Naumoskis Brust schlagen vor dem Spiel in Rumänien zwei Herzen. "Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Ich bin in Österreich aufgewachsen, habe aber mazedonische Vorfahren. Das sind die zwei Länder, die ich über alles liebe." Etwas mehr Zuneigung verspürt der frühere Stürmer dann doch für die Nordmazedonier. "Ich habe dort im Nationalteam gespielt, deshalb wünsche ich mir, dass sie gewinnen. Aber ein Unentschieden wäre auch ein guter Start für beide."

 

Kommentare (4)
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Ralf1985
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GAK + Mattersburg = Profi?

Das sei einmal dahingestellt. Hatte er schon mit einem Weltklasse-Trainer in einem Weltklasse-Klub das Vergnügen um richtig zu beurteilen?

judohaus
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Einer der besten Trainer?

Mag schon sein, aber vermutlich in einer anderen Sportart, ganz sicher nicht beim Fußball 😉

Ragnar Lodbrok
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Nordmazedonien ist hungrig!

Alaba und Arnautovic verdienen bei ihren Klubs etwa 35.000 ...am Tag... die beiden wissen ganz genau wer ihnen ihr Gehalt zahlt...der ÖFB ist es nicht... entsprechend riskieren sie beim Team nicht alles...

einmischer
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Ragnar Lodbrok

Prophylaktisches Motschgern ist wirklich des Alpenlandlers Paradedisziplin