Er wirkt ruhig und spricht völlig unaufgeregt. Von einem Dampfplauderer ist Ercan Kara weit entfernt. Der Stürmer, der bei seinem Startelf-Debüt im Nationalteam gegen Färöer durchwegs die besten Zensuren erhielt, artikuliert sich vorzugsweise durch Leistung. Und so ist der 25-Jährige zwar praktisch fast aus dem Nichts gekommen, aber nicht, um zu erklären, die österreichische Offensive aufmischen und neu ordnen zu wollen. „Es ist alles ziemlich neu für mich, aber ich probiere einfach umzusetzen, was ich kann“, sagt er im Tonfall der Bescheidenheit.
Nationalteam
Ein Lichtblick in der Stürmer-Misere
Ercan Kara fiel gegen Färöer positiv auf. Die dünne Personaldecke im Angriff des ÖFB-Teams ist aber dennoch ein großes Problem.
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