„Jetzt sind wir hier. Jetzt ist alles angerichtet für unseren Moment.“ Dies ist ein kurzer Ausschnitt aus der kraftvollen Kabinenansprache, die Jakob Pokorny vor dem U17-WM-Spiel gegen Saudi Arabien hielt. Der Innenverteidiger mag noch nicht einmal volljährig sein, agiert jedoch auf dem Platz schon wie eine echte Führungskraft. „Im ersten Lehrgang mit der U15 hat mir der Trainer bereits die Verantwortung übertragen, und ich habe diese Aufgabe gerne angenommen“, erzählt Pokorny. Das beeindruckt auch seinen Vater Max. „Gut Fußballspielen kann bald einmal jemand, aber wirklich eine Mannschaft leiten und sich deren Respekt zu erarbeiten, verdient Anerkennung“, so der Wiener, der erst 2005, im Geburtsjahr von Jakob nach Kärnten gezogen war. Jakob begann beim KAC mit dem Fußballspielen. Das Interesse am Sport entwickelte er aus eigenen Stücken. „Ich komme nicht aus einer Fußballerfamilie, aber wollte einfach so mal zu einem Training gehen“, erklärt Pokorny.
Jakob Pokorny
Ein Kärntner ist das Herz der erfolgreichen Nachwuchs-Kicker
Der 17-jährige Klagenfurter steht bei Liefering unter Vertrag und ist Kapitän des U17-Nationalteams, das bei der WM in Katar bereits fix in der K.o.-Phase steht
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