Die 2790 Zuschauer in der Villacher Stadthalle staunten nicht schlecht, als ihr VSV mit einer 4:1-Führung gegen Titelverteidiger Salzburg in die erste Pause ging. Gesprächsstoff gab es beim Pausentee jedenfalls mehr als genug. Der klare Vorsprung spiegelte zwar nicht wirklich das Kräfteverhältnis in diesem Duell wider, doch die Adler bewiesen in den ersten zwanzig Minuten Effizienz, ganz besonders im nicht immer sattelfesten Powerplay.

Nach etwas mehr als vier Minuten sorgte Simon Depres in der ersten numerischen Überlegenheit für die Führung, die Chris Collins knapp drei Minuten später verdoppeln konnte. Als sich Sekunden nach der 2:0-Führung Andrew MacWilliam zu einem „Check gegen den Kopf“ von Marco Richter (konnte weiterspielen) hinreißen ließ, kam es für die Gäste noch dicker. Zunächst nutzte Nick Mattinen die fünfminütige Strafe gegen Salzburg zum 3:0, wiederum nur eine Minute danach, bei zwei Mann mehr auf dem Eis, traf John Hughes sogar noch zum 4:0.