Laut den statistischen Berechnungen der ICE-Liga, in denen analysiert wurde, wie sich die Teams gegen Gegner aus der oberen bzw. unteren Tabellenhälfte bisher schlugen, hat der VSV die geringsten Chancen, noch die Top-Sechs und damit die direkte Play-off-Qualifikation zu schaffen. Diesen Vorberechnungen wollen die Villacher Adler jedoch Lügen strafen. Dafür benötigen sie bereits im Heimspiel gegen die Vienna Capitals einen Sieg, um in den verbleibenden acht Grunddurchgangsspielen doch noch über den Strich zu rutschen. Dass Benjamin Lanzinger (erkrankt) und Marco Richter (verletzt) definitiv ausfallen und auch hinter den Einsätzen von Chase Pearson (erkrankt) und Guus van Nes (angeschlagen) ein Fragezeichen steht, macht das Unterfangen nicht gerade einfacher.
„Die letzten beiden Spiele (Anm.: Niederlagen gegen Salzburg und in Pustertal) verliefen nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Unser Fokus liegt jetzt auf den letzten acht Spielen, es wird Zeit, dass wir wieder auf die Siegerstraße zurückkommen. Wir dürfen jetzt nur nicht die Nerven verlieren“, erklärt Kapitän Alexander Rauchenwald, der eine direkte Play-off-Qualifikation (noch) nicht abgeschrieben hat. „Auch wenn wir einige angeschlagene und verletzte Spieler haben, wollen wir gegen Wien den ersten Schritt setzen und die Chance auf die Top-Sechs wahren. Jetzt sind wir als Mannschaft gefragt, jeder kann zeigen, was wirklich in ihm steckt.“