Der VSV und Salzburg agierten anfangs so, wie man es sich zu diesem Zeitpunkt der Saison und aufgrund der Tabellensituation erwartete. Eine leichte Anspannung war in beiden Lagern zu verspüren, von Playoff-Charakter war die Begegnung nicht mehr weit entfernt. Chancen waren bei den Heimischen und bei den Gästen vorhanden, ehe in Minute vier das erste Mal die Villacher Stange klingelte und Joe Cannata aushalf. Der Klang beflügelte Salzburg, die Adler hatten aber vorerst immer eine Antwort parat und das Spiel wurde von Wechsel zu Wechsel ruppiger. Rund sechs Minuten vor Ende des ersten Drittels war es Bullen-Kapitän Peter Schneider, der Thomas Raffl (Gehirnerschütterung, Anm.) vertrat, und innerhalb kürzester Zeit Villachs Defensive, die in dieser Zeitspanne wie abgemeldet schien, zweimal austanzte.

Schneider erzielte Hattrick

Der Doppelpack knipste dem VSV die Lichter aus und Salzburg dominierte. Die Adler konnten dem Druck in der neutralen Zone nicht standhalten, so lief Luca Auer in Minute 23 alleine auf Cannata zu und schloss eiskalt ab. Das kompakte Spiel der Mozartstädter führte zu vielen Fehlern in der Defensive der Draustädter. So kam auch Philipp Krening zu seiner Chance, 0:4. Der VSV erzielte durch Kevin Hancock und Maxi Rebernig im letzten Drittel noch Treffer, konnte aber den aus blau-weißer Sicht verkorksten Abend nicht mehr retten. Schneider antwortete per Empty Net-Treffer. Der 3:5-Treffer von Guus van Nes war nur noch Ergebniskorrektur.