Einen Pflichtsieg, viel mehr aber auch nicht, fuhren die Rotjacken zum Jahresabschluss gegen Asiago ein und starten damit als Tabellendritter ins neue Jahr. „Das Wichtigste ist, dass wir einen Weg zum Sieg gefunden haben, auch wenn es keine Top-Leistung von uns war. Wir haben drei Punkte geholt, aber auch zu viele Chancen liegen gelassen, waren nicht sehr effizient“, resümierte Kirk Furey nach dem schnörkellosen 3:0-Heimsieg gegen die Italiener.

Schon heute bei den Vienna Capitals will sich der KAC wieder von seiner kaltschnäuzigeren Seite präsentieren. Die Wiener zeigten in den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung, konnten immerhin gegen das Spitzenduo der ICE-Liga, Bozen und Fehervar jeweils einen Sieg einfahren. Und auch das letzte Spiel der Rotjacken in der Bundeshauptstadt Ende Oktober verlief äußerst knapp. „Wir lagen bereits mit 0:2 in Rückstand, haben aber durch eine Charakterleistung noch einen 5:3-Sieg feiern können“, erinnert sich Kapitän Thomas Hundertpfund zurück und weiß, dass es auch heute alles andere als eine klare Angelegenheit sein wird: „Sie werden sich wieder hart forechecken und versuchen, schnelles Eishockey zu spielen. Aber wenn wir wollen unseren erfolgreichen Weg der letzten Wochen fortsetzen. Wenn uns das gelingt, stehen die Chancen gut mit drei Punkten die Heimreise anzutreten.“

Am Line-up wird sich gegenüber dem letzten Spiel nichts ändern. Mit Luka Gomboc, Johannes Bischofberger, Steven Strong, Jesper Jensen Aabo und Nick Pastujov (angeschlagen) fehlen auch in Wien fünf Akteure, wobei Letzterer am Freitag im Heimspiel gegen Linz wieder zur Verfügung stehen sollte. Im Tor wird diesmal Sebastian Dahm stehen.