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6:2-SiegDie 99ers gewinnen auch beim VSV

Der VSV konnte im Heimspiel gegen die Graz 99ers lediglich im zweiten Abschnitt Akzente setzen. Die restliche Spielzeit gehörte den Steirern, die verdient siegten.

© GEPA pictures
 

Die 99ers hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel, drückten die Villacher phasenweise tief in die eigene Zone. Wirklich zwingende Chancen ergaben sich in den ersten Spielminuten dennoch nicht. Erst in der siebenten Minute kam auch der VSV zu seinen ersten Möglichkeiten. Scott Kosmachuk und Chris Collins scheiterten jedoch an ICE-Liga-Debütant Olivier Rodrigue im Tor. Wenig später hatte Hunter Fejes die Riesenchance auf die Führung der Gäste. Er fand bei seinem Alleingang allerdings in VSV-Goalie Alexander Schmidt seinen Meister.

In der 15. Minute ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst vergab Patrick Bjorkstrand völlig alleine stehend an Rodrigue, quasi im Gegenzug machten es die Grazer besser. Nach einer schönen Kombination konnte schließlich Philipp Lindner für den ersten treffer an diesem Abend sorgen. 47 Sekunden vor der ersten Pause konnte Hunter Fejes in numerischer Überlegenheit auf 2:0 für die Gäste erhöhen.

Nach der ersten Pause änderte sich das Spielgeschehen plötzlich zugunsten der Heimischen. Im Powerplay sorgte zunächste Scott Kosmuchuk für den Anschlusstreffer und nur 31 Sekunden stocherte Chris Collins den Puck zum Ausgleich über die Linie. Die zwei schnellen Tore gaben den Adlern Auftrieb, sie übernahmen zusehends das Kommando in diesem Spiel. Allerdings verabsäumten sie es, das Spiel endgültig zu drehen. In der 28. Minute tauchte plötzlich Ex-Adler Adis Alagic alleine vor dem VSV-Tor auf und erwischte Schmidt auf dem falschen Fuß, die 99ers führten plötzlich wieder. In der 40. Minute hatte Kosmachuk Pech, er traf nur die Stange.

Kapitän Oliver Setzinger war es schließlich, der nach Wiederbeginn mit einem verdeckten Schuss im Powerplay für einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung sorgte. Spätestens mit dem fünften 99ers-Treffer durch Travis Oleksuk war das Spiel endgültig entschieden. Der zweite Treffer von Setzinger kurz vor dem Ende hatte nur mehr statistischen Wert.

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