Causa Bratislava Liga und Klubs zwischen Regeln und Verständnis

Die Bratislava Capitals haben angekündigt, sich für diese Saison aus der Liga zurückzuziehen. Offiziell haben die Slowaken aber noch nichts eingereicht.

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"Aufregung ist gegeben", sagte Jochen Pildner-Steinburg. Wie wahr. Mit der Ankündigung über die Sozialen Medien, die verbleibenden Spiele der Liga nicht mehr zu absolvieren, hat Bratislava am Montag für Aufsehen gesorgt. Nach den Todesfällen von Spieler Boris Sadecky und Geschäftsführer Dusan Pasek hat Präsident Ivo Durkovic diesen Schritt angekündigt und im selben Atemzug gesagt, dass man in der kommenden Saison aber wieder an der ICE Hockey League teilnehmen will. "Was passiert ist, ist furchtbar", sagt Liga-Boss  Pildner- Steinburg, "doch bei aller Tragik gibt es ein Regulativ." Zudem habe die Liga von den Capitals "noch gar keine offizielle Meldung oder Stellungnahme erhalten", erklärt Pildner-Steinburg. Bratislava agiere nicht regelkonform und sobald etwas offiziell bei der Liga eingelangt ist, "wird sich unser zuständiges Gremium damit befassen". Gerade eben, weil es nur lose Telefonate und Postings aber keinen offiziellen Antrag zu dieser Causa gibt, spricht der Präsident von "unangebrachtem Aktionismus".

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