Haftstrafe in Spanien drohtBayern-Profi Hernandez trat verfrüht vor Gericht an

Eine sechsmonatige Haftstrafe muss Bayern-Profi Lucas Hernandez in Spanien laut Urteil wegen Verstößen gegen ein Kontaktverbot antreten. Vor Gericht erschien er schon einen Tag früher, um am Mittwoch in der Champions League dabei sein zu können.

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© AFP
 

Lucas Hernandez vom FC Bayern ist bereits am Montag vor Gericht in Madrid erschienen. Hernandez muss in Spanien innerhalb der nächsten zehn Tage möglicherweise eine sechsmonatige Haftstrafe antreten. Er sei am Montag darüber persönlich und offiziell benachrichtigt worden, teilte das zuständige Gericht der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 25-jährige Franzose war eigentlich erst für Dienstag vorgeladen worden.

Man müsse die Entscheidung des Madrider Oberlandesgerichts zu einer von Hernandez eingelegten Berufung abwarten, fügte der Gerichtssprecher hinzu. Sollte diese am 28. Oktober noch nicht vorliegen, werde der Fußballer die Haftstrafe in einem spanischen Gefängnis seiner Wahl antreten müssen. Die Bayern treten am Mittwoch in der Champions League bei Benfica Lissabon an. Hernandez soll in Portugal dabei sein.

Die Haftstrafe war schon 2019 wegen eines handgreiflichen Streits im Februar 2017 mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau verhängt worden. Beide wurden damals wegen häuslicher Gewalt zu gemeinnütziger Arbeit und einem sechsmonatigen Kontaktverbot verurteilt. Sie versöhnten sich jedoch und verreisten noch während der sechs Monate gemeinsam, womit der damalige Profi von Atletico Madrid gegen das Annäherungsverbot verstieß.

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Danke für Ihr Verständnis.

Ch.Gschiel
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Wer ist dieser VERFRÜHT,...

... den er vor Gericht antraf?

Barbara Mokre
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Verfrüht

und nicht korrekturgelesen werden mittlerweile geschätzte 80 % der KZ-Artikel online gestellt.

Carlo62
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Das habe ich mich auch gefragt,

wo doch „Verfrüht“ gar kein typisch spanischer Name ist.