Im Kärntner DerbyDer VAR sorgte bei seiner Premiere für Kopfschütteln

Im Kärntner Derby zwischen der Austria Klagenfurt und dem WAC spielte sich der Video Assistant Referee in den Mittelpunkt - und verdribbelte sich etwas. Bei einer minutenlangen Unterbrechung blieben die Zuschauer lange im Unklaren.

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FUSSBALL ADMIRAL-BUNDESLIGA / 1. RUNDE: SK AUSTRIA KLAGENFURT - RZ PELLETS WAC
© APA/GERT EGGENBERGER
 

Erstmals sind in dieser Saison auch in der heimischen Bundesliga die Video-Schiedsrichter im Einsatz. Beim Kärntner Derby zwischen der Austria Klagenfurt und dem WAC standen die Herren im Meidlinger Keller gleich zweimal im Mittelpunkt. Funktionierte die Entscheidung rund um den Elfmeter für den WAC - abgesehen vom schmeichelhaften Pfiff - noch recht reibungslos, war die Darstellung in der 74. Minute bei einem fraglichen Handspiel durch Maxi Moreira an der eigenen Strafraumgrenze eher kurios.

Zuerst wurde ein möglicher Strafstoß überprüft. Angekündigt wurde das auf der Videowall im Wörthersee-Stadion allerdings mit den Worten "Entscheidung Elfmeter". Nicht wirklich die cleverste aller Formulierungen. Ein Pfeifkonzert der violetten Fans folgte. Niemand ahnte, dass die Entscheidung noch ausstand. Das Handspiel erfolgte außerhalb des Strafraums. Kein Elfmeter. Doch damit nicht genug. Im Videokeller wurde ein möglicher Torraub gesichtet. Nach Minuten des Wartens schickte man Schiedsrichter Christopher Jäger selbst zum Monitor. Es gab die rote Karte für Moreira und ein weiteres Pfeifkonzert. Die Entscheidungsfindung hat sechs Minuten in Anspruch genommen.

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