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Floorball-FinalsKärntner dominieren heuer das Geschehen

Das Herren-Finale zwischen VSV und Wien und steht im Zeichen der beiden Villacher Topscorer Timo Schmid und Jakob Mayer. In der Damen-Liga wollen drei Kärntnerinnen mit Zell am See Meister werden. Die Klagenfurterin Katrin Illgoutz ist dabei die treffsicherste Spielerin.

VSV blickt Richtung Titel
© Weichselbraun
 

Die Floorball-Saison biegt an diesem Wochenende auf die Zielgerade. Und wieder einmal lautet das Duell in der Best-of-three-Finalserie um den Staatsmeistertitel VSV gegen Wien. Der Rekordmeister aus Villach beendete den Grunddurchgang hinter den Bundeshauptstädtern auf Rang zwei und damit haben die Wiener am Samstag (17 Uhr) die erste Partie in ihrer Heim-Halle. Um erfolgreich zu sein, sind sie stark von ihrem Kapitän abhängig. Und der ist mit Jakob Mayer ausgerechnet ein Villacher, dem in nur 17 Saisonspielen ganze 47 Tore und zehn Assists gelangen. So einen Bomber haben aber auch die Villacher im Team. Timo Schmid netzte in 14 Einsätzen 42 Mal und bereitete zehn Tore vor. "Es wird jene Mannschaft gewinnen, die weniger Fehler macht, spielerisch sind wir auf Augenhöhe", sind sich beide Seiten bewusst.

Acht Kärntnerinnen rittern um den Titel

Zwar gibt es heuer in der Damen-Bundesliga keine Kärntner Mannschaft, dennoch wollen drei Kärntnerinnen den Sack in der Finalserie mit Zell am See gegen Linz/Rum am Samstag zumachen. Die Pinzgauerinnen führen im Best-of-three-Format mit 1:0. Vieles hängt dabei von den Klagenfurterinnen Katrin Illgoutz und Sarah Holzer ab. Stürmerin Illgoutz trifft in ihrer ersten vollen Bundesliga-Saison nach Belieben, ist mit 16 Toren und sechs Assists aus zwölf Spielen Topscorerin der Liga. Torfrau Holzer hat die meisten Sieger aller Torhüterinnen auf dem Konto. Weiters im Kader ist die Villacherin Maria Gatto. "Wenn wir jetzt die Nerven bewahren und die Stimmung hochhalten, werden wir Meister", sagt Illgoutz, die ihre Leistungsexplosion, die sie bis ins Nationalteam führte, wie folgt erklärt: "Es fiel mir leicht, mich ins neue Team zu integrieren, mit jedem Spiel konnte ich Erfahrung sammeln und die Effizienz steigern."

Auch Holzer ist noch nicht lange im Goalie-Geschäft, ragt aber zweifelsohne schon heraus, auch bereits im Nationalteam: "Da konnte ich viel Erfahrung sammeln."

Holzer (links) und Illgoutz im Rahmen eines Nationalteam-Turniers in Prag
Holzer (links) und Illgoutz im Rahmen eines Nationalteam-Turniers in Prag Foto © KK

Doch die Spielgemeinschaft Linz/Rum gibt sich nicht geschlagen. Beim Ausgleichen der Serie soll ebenfalls geballte Kärntner Kraft mithelfen. Im Kader stehen mit Leona Gratzer, Anna Granza, Julia Bachmayer, Celine Tarchini und Julia Tscharnuter nicht weniger als fünf Ladies aus dem südlichsten Bundesland.

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