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Fulminante Ankunft der FußballerEuphorie in Zagreb: Hunderttausende Fans empfingen die "Vatreni"

Kroatien ist weiter im Ausnahmezustand. Am Montag jubelten Hunderttausende Menschen auf Zagrebs Straßen dem Vizeweltmeister zu. Die Mannschaft kämpfte sich per Bus mehr als fünf Stunden vom Flughafen zum Hauptplatz.

Kroatien feiert am Trg Ban Jelacic
Kroatien feiert am Trg Ban Jelacic © AP
 

Es ist ein fulminanter Empfang, den die Kroaten ihrer Fußball-Nationalmannschaft, den "Vatreni" (Feurigen), rund um Luka Modric, Ivan Rakitic und Trainer Zlatko Dalic am Montag bereiten. Um 15:20 Uhr setzt der Flieger der Croatian Airlines mit den Vizeweltmeistern an Bord auf dem Flughafen in Zagreb auf, begleitet von mehreren Jets wurde zuvor eine Ehrenrunde über der Stadt gedreht.

Dort herrscht Ausnahmezustand - hunderte Busse hatten sich schon in den Morgenstunden aus allen Gegenden Kroatiens auf den Weg nach Zagreb gemacht, bereits knapp nach Mittag war der zentrale Trg Ban Jelacic mit 50.000 Menschen gut gefüllt. 

Der Livestream zur Ankunft des kroatischen Nationalteams zum Nachsehen:

Am Nachmittag spricht die kroatische Polizei von 110.000 Menschen, die am Hauptplatz auf das Team warten, 200.000 Personen sollen die Mannschaft am Weg vom Flughafen ins Stadtzentrum bejubelt haben. Später am Abend wird die Zahl noch einmal nach oben korrigiert. In Summe hätten gar mehr als 500.000 kroatische Fußball-Fans die Straßen Zagrebs gesäumt. Kroatische Medien berichten dahin gehend vom "größten Empfang seit dem Papst-Besuch im Jahr 1994".

Das staatliche Fernsehen hatte die Bevölkerung aufgerufen, den "historischen Augenblick" zu feiern. Die Eisenbahn bot Tickets zum halben Preis an, damit Fans zum Empfang des Teams in die Hauptstadt reisen konnten. Die Stadtverwaltung von Zagreb hatte angeordnet, dass die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel am Montag gratis war.

Zagreb: Die fulminante Ankunft der "Feurigen"

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(c) AP (Marko Drobnjakovic)
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Vor ihrem rauschenden Empfang in der Heimat sehnten sich Kroatiens neue Nationalhelden nach einer Zeitmaschine. Weniger, um das verlorene WM-Finale gegen Frankreich noch einmal zu spielen, sondern um das nahende Ende der zweiten Goldenen Generation verhindern zu können. "Ich wünschte, wir wären jetzt 24, jeder von uns und besonders Luka (Modric)", sagte etwa der 29-jährige Verteidiger Dejan Lovren.

Gerade in der Stunde des Triumphs wurde den "Feuerigen" die eigene Vergänglichkeit bewusst. "Es gibt eine Zeit, in der alles zu Ende geht", erklärte Lovren. Womöglich sehen die Zuschauer bei der EM in zwei Jahren noch einmal viele der nunmehr weltbekannten Gesichter, doch auf der größten Fußball-Bühne der Welt dürfte es das für viele gewesen sein.

Beim Anpfiff der nächsten WM im November 2022 in Katar wird Modric 37 Jahre alt sein, auch Mario Mandzukic (36), Ivan Rakitic (34) oder Torwart Danijel Subasic (38) sind dann über ihren Zenit hinaus. "Wir waren so nah dran und haben den besten Fußball gespielt", sagte Modric nach dem schmerzhaften 2:4. "Wir haben mehr verdient."

Zagreb aus der Sicht der Spieler:

#Repost @corlukav05_14 (@get_repost) ・・・ Zagreb❤️🇭🇷

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