Wenige Tage vor dem „Grand Départ“ steht das Aufgebot von Tudor Pro Cycling fest. Der Kärntner Marco Haller wird erneut in Frankreich am Start stehen und muss mit seinem Team die bestenfalls 3320 Kilometer sowie insgesamt 51.550 Höhenmeter auf 21 Etappen bewältigen. Diese Vorzeichen deuten auf enorme Strapazen hin. Das mindert jedoch nicht die Vorfreude beim 34-jährigen Radprofi. „Das ist eine große Ehre, dass ich beim allerersten Tour-Start von Tudor Pro Cycling dabei sein darf. Ein bisschen kann ich mir auch selbst auf die Schulter klopfen“, sagt Haller stolz, der am Mittwoch nach Frankreich reist.

Am kommenden Samstag startet das Peloton, dem auch der Osttiroler Felix Gall angehört, in Lille. Via Bretagne, Zentralmassiv, Pyrenäen, Alpen und Jura führt der Weg nach Paris, wo Haller und Co. am 27. Juli erwartet werden. Für den Kampf um das Gesamtklassement sollte Tudor keine tragende Rolle spielen. Aber hinsichtlich Etappenjagd weist das Schweizer Team mit Julian Alaphilippe, Marc Hirschi sowie Michael Storer aussichtsreiche Aspiranten vor. Haller: „Wir konzentrieren uns auf einzelne Teilstücke. Und unsere Mannschaft verfügt über Routiniers und Erfolgsgaranten sowie einigen jungen Fahrern.“