Schließt sich eine Tür, öffnet sich ein Fenster. Die Karriere von Eishockey-Torhüter Atte Tolvanen drohte vor fünf Jahren an der finnischen Westküste zu verenden. Obwohl er davor mit tollen Vorschusslorbeeren bedacht, nach vier College-Saisonen samt AHL-Einsätzen sogar der Sprung in die NHL greifbar schien. Es kam jedoch anders. Anstatt Spielpraxis und Selbstvertrauen in seiner Heimat zu sammeln, drohte der Finne in ein Loch zu fallen. Sogar Gedanken von einem frühen Karriereende kreisten beim damals 26-Jährigen. Bis Salzburg auftauchte. „Er wurde nicht gut behandelt, wollte schon aufhören“, erzählt Bullen-Goalieflüsterer Markus Kerschbaumer.