Die Pläne waren einst groß – die Partnerschaft mit „KAIF Energy“ war für den DSV Leoben die Basis für die ausgerufene „Mission 2028“, die im Meistertitel in Österreichs Bundesliga gipfeln sollte. Selbst der altehrwürdige „Monte Schlacko“ wurde zur KAIF Arena, das KAIF Business Center wurde gebaut. Doch dann begannen, dunkle Wolken aufzuziehen, die die Kleine Zeitung auch immer wieder beleuchtete, vom Verein damals aber eben deswegen attackiert worden war. Nun scheint aber endgültig klar: So falsch waren die Vermutungen nicht. Denn nun bringt der Leobener Anwalt Fabian Paulista den Antrag auf Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Hauptsponsor ein. Rund 140 Geschädigte gibt es bereits, unter ihnen findet sich auch der ehemalige DSV-Obmann und „Mittelsmann“ zu KAIF, Mario Bichler, aber auch der Verein selbst: auf Zusagen über Sponsorings in der Höhe von 1,8 Millionen Euro will der Verein vergeblich gewartet haben – bis heute.