Die Weltmeisterschaft in Prag 2004 bildete für Österreichs Eishockey lange den letzten Fingerzeig. Wie eine verhältnismäßig kleine Nation gegen Eishockey-Großmächten Paroli bieten kann. Und sie war 14 Jahre lang das letzte WM-Turnier, bei dem Team Austria die Klasse halten konnte. Die Auftritte einer jungen, hoch talentierten rot-weiß-roten Truppe begeisterte hierzulande die Massen. Erst wurde Frankreich mit 6:0 abmontiert. Danach hat die Mannschaft um Teamchef Herbert Pöck Kanada ein 2:2 und der Schweiz ein 4:4 abgerungen. Vor allem das Remis gegen die Ahornblätter, die Führungstreffer von Andre Lakos und Thomas Vanek blieben im Gedächtnis.
Eishockey-WM-Held von 2004
Thomas Pöck: „Österreicher haben wie Kanadier gespielt“
Thomas Pöck war beim legendären 2:2 von Team Austria gegen die Ahornblätter in Prag dabei. Die fünf Treffer im Schlussdrittel haben den Klagenfurter tief beeindruckt.
© GEPA