An den Straßen-Rändern in Kärnten wird sehr viel weggeworfen. Zum Beispiel Plastik-Sackerln und Getränke-Dosen. Aber auch rund um die Seen von Kärnten und in den Parks werfen viele Menschen den Müll nicht in die Mist-Kübel. Den Menschen wird gesagt, dass sie das nicht tun sollen. Aber die Verschmutzung nimmt trotzdem zu. Das sagt Martin Gruber von der ÖVP. Gruber ist der Straßenbau-Referent von Kärnten. Ein Referent ist für einen bestimmten Fach-Bereich zuständig. 

Viele Mitarbeiter der Straßen-Meistereien sind damit beschäftigt, den Müll einzusammeln. Die Straßen-Meisterei ist dafür verantwortlich, dass die Straßen in gutem Zustand sind. Die Städte und die Parks sind sehr verschmutzt. Aber auch rund um die Kärntner Seen ist es sehr schmutzig. Das sagt Martin Gruber. 

100 Last-Wagen Müll

Sehr oft werden Becher und Behälter für die Jause weggeworfen. Die Mitarbeiter der Straßen-Meisterei finden aber auch Auto-Reifen, Kühl-Schränke und Möbel neben der Straße. So kommen im Jahr 100 Last-Wagen Ladungen Müll zusammen. 

Sperr-Müll am Land

Bei Rast-Plätzen am Land wird oft der Haus-Müll und der Sperr-Müll entsorgt. Unter Sperr-Müll versteht man große Gegenstände, die man schwer wegwerfen kann. Gruber fordert die Bevölkerung von Kärnten zu einem Umdenken auf. Jeder kann dazu beitragen, dass der Müll weniger wird. 
 
700.000 Euro Kosten  

Die Reinigung im Früh-Jahr kostet 700.000 Euro. Es werden auch Straßen und Straßen-Durchlässe saubergemacht. Unter Straßen-Durchlässen versteht man Tunnel unter der Straße. Da kann man darunter durch gehen. Von den Entwässerungs-Anlagen wird das Laub und der Schmutz entfernt. Eine Entwässerungs-Anlage ist zum Beispiel ein Abwasser-Kanal, wo das Wasser bei Regen abfließen kann.

Amphibien-Schutz

Zusätzlich zu den Straßen betreut die Straßen-Meisterei auch die Amphibien-Schutzanlagen. Unter Amphibien-Schutzanlagen versteht man Anlagen, damit zum Beispiel Frösche sicher über die Straße kommen.