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Leichte SpracheZivilcourage: Menschen helfen Fremden immer seltener

Laut einer Umfrage glauben viele Menschen in Österreich, dass die Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, weniger geworden ist.

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Die IMAS ist eine Firma, die Umfragen macht. In einer Umfrage werden vielen unterschiedlichen Menschen die gleichen Fragen gestellt. Die Antworten werden dann ausgewertet, um mehr über ein gewisses Thema zu erfahren.

Von März bis Mai 2020 hat die IMAS 1031 Menschen gefragt, ob sie glauben, dass Zivilcourage in Österreich weniger oder mehr geworden ist.

Zivilcourage bedeutet, anderen zu helfen

Zivilcourage ist, wenn Menschen anderen Menschen in Not-Situationen helfen. Das kann zum Beispiel sein, wenn eine Frau sexuell belästigt wird und ein fremder Mensch der Frau hilft, obwohl er sie nicht kennt. Oder man hilft einem Menschen, der verletzt am Boden liegt. Zivilcourage kann auch bedeuten, dass man einem Kollegen hilft, wenn er vom Chef schlecht behandelt wird.

Zivilcourage hat abgenommen in den letzten Jahren

Fast die Hälfte der befragten Menschen hat den Eindruck, dass die Zivilcourage abgenommen hat.

Nur jeder Fünfte glaubt, dass die Zivilcourage zugenommen hat. Jeder Dritte Befragte glaubt, dass die Bereitschaft zum Helfen gleichgeblieben ist.

Im Vergleich zum Jahr 2010 ist die Bereitschaft zur Zivilcourage damit deutlich weniger geworden. Das haben die Auswertungen der IMAS gezeigt.




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