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Leichte SpracheCorona-Virus: China hebt Sperre auf, Großbritannien verschärft Maßnahmen

China berichtet, dass die Ausgangssperren bald aufgehoben werden. Währenddessen ist die Situation in Europa noch viel komplizierter. Großbritannien setzt erste Schritte, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

China
Die Chinesen können sich wieder über den Frühling freuen © AP (Mark Schiefelbein)
 

China ist das Land, in dem zum ersten Mal das Corona-Virus aufgetreten ist. Sehr viele Menschen in China haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Insgesamt sind es mehr als 81.000 Kranke. Es sind bisher 3277 Menschen am Corona-Virus gestorben.

Die meisten Menschen, die das Corona-Virus bekommen haben, leben in Wuhan. Wuhan ist eine Stadt im Zentrum von China. Wuhan ist eine Großstadt mit sehr vielen Bewohnern. Von dort ist die weltweite Corona-Pandemie ausgegangen. Von einer Pandemie spricht man, wenn sich sehr viele Menschen in kurzer Zeit erkranken. Eine Pandemie breitet sich über viele verschiedene Länder aus.

Viele Ausgangssperren

Da sich so viele Menschen infiziert haben, hat es in der Stadt Wuhan und in der ganzen Region eine Ausgangssperre gegeben. Die Region heißt Hubei und hat insgesamt 60 Millionen Einwohner. Auch dort hat es eine Ausgangssperre gegeben. Das bedeutet, dass die Region abgeriegelt war. Zwei Monate durften die Bewohner die Region nicht mehr verlassen. Damit wollte man eine Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

Stadt darf wieder verlassen werden

Mittlerweile hat sich die Situation in China verbessert. Nur noch wenige Chinesen stecken sich mit dem Corona-Virus an. Die meisten, die jetzt noch krank werden, sind Menschen aus dem Ausland. Daher lockert die Regierung die Ausgangssperre: Alle Menschen, die gesund sind und in der Stadt Wuhan leben, dürfen ab 8. April wieder die Stadt verlassen. Sie dürfen auch wieder in die Region Hubei fahren. Die Menschen, die in der Region Hubei leben, dürfen schon ab heute Mitternacht wieder aus dem Haus gehen. Sie müssen aber gesund sein.

Großbritannien verschärft die Maßnahmen

Ganz anderes ist die Situation in Großbritannien. Dort hat es bis heute keine Ausgangssperren gegeben. Nun führt Regierungschef Boris Johnson aber doch umfangreiche Ausgangssperren ein: Alle Geschäfte werden geschlossen, nur Apotheken und Supermärkte dürfen offen haben. Es dürfen sich nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig treffen.

Großbritannien hat lange gebraucht, bis diese Ausgangssperren eingeführt wurden. Bisher empfahl die Regierung den Menschen nur, daheim zu bleiben. Die Menschen sind aber trotzdem in den Park gefahren und mit der U-Bahn gefahren.

Maßnahmen zu spät?

Bisher sind 335 Menschen in Großbritannien am Corona-Virus gestorben. Für Kritiker kommen die Maßnahmen sehr spät. Sie fürchten, dass es Großbritannien noch härter als China treffen könnte.

 

Hier finden Sie die Originalgeschichten:

https://www.kleinezeitung.at/international/corona/5789750/China-hebt-Abriegelung-der-Provinz-Hubei-weitgehend-auf 

https://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/5789728/Coronavirus_Britische-Regierung-verhaengt-nun-doch-sofortige




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