Die tiefen Wurzeln von Clemens Unterweger in Osttirol und die frühe Förderung durch Mentoren legten den Grundstein für eine Karriere, die Unterweger über Zell am See schließlich nach Graz in die höchste Spielklasse führte.

Der entscheidende Wendepunkt war jedoch ein mutiger Schritt ins Ungewisse: Um mehr Spielpraxis zu sammeln, investierte Unterweger auf eigene Kosten in einen Aufenthalt in Finnland. Bei tiefen Minusgraden und extremer Dunkelheit in Kajani erlebte er in der zweiten finnischen Liga einen positiven „Kulturschock“, der ihn sportlich und mental transformierte. „Ohne diesen Schritt wäre ich heute nicht mehr da, wo ich jetzt bin“, erinnert sich der Verteidiger im Eiskalt-Podcast an die harte Schule des Nordens.

Heute fungiert Unterweger beim KAC als verlässlicher Führungsspieler und übernimmt in der aktuellen Playoff-Phase sogar die Kapitänsrolle für den verletzten Thomas Hundertpfund. Trotz der harten sportlichen Gangart betont er die enorme Solidarität innerhalb der Liga, die besonders nach dramatischen Vorfällen wie um Jordan Murray spürbar wurde. Sein Rat an junge Talente: Nie den Spaß verlieren, egal wie „finster“ es in schwierigen Zeiten auch werden mag.

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