November 1967, im Grazer Murfeld. Den beiden Cousins Bernhard K. und Leopold E. kommt zu Ohren, dass ihr Nachbar Karl E. einiges an Bargeld haben soll. 100.000 Schilling wecken die Gier der beiden 20-Jährigen. Gemeinsam schmieden sie den Plan, den Pensionisten Karl E. (76) einzuladen und betrunken zu machen., um dann das Geld aus seinem Haus zu stehlen. Doch Leopold kann es nicht erwarten. Er zieht am 12. November los, um bei E. einzubrechen. Dort findet er nur 900 Schilling.

Der Pensionist stellte den Einbrecher zur Rede

Am 15. November probiert Leopold es noch einmal, doch Karl E. – nach dem ersten Einbruch entsprechend alarmiert – ertappt Leopold bei seinem zweiten Versuch. Der Pensionist stellt ihn zur Rede. Wenig später ist er tot. Als die Zeitungen von dem Mord berichten, ist Bernhard K. sofort klar, dass sein Cousin dahinter steckt. Doch er gibt ihm ein Alibi.

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Die Furcht, ertappt zu werden, wurde ihm zum Verhängnis

Obwohl die Ermittler im Dunkeln tappen und sein Cousin dicht hält, wird die Furcht davor, erwischt zu werden, zum ständigen Begleiter von Leopold E. Und genau diese Furcht wird dem Mörder zum Verhängnis – zwei Jahre später kann die Tat geklärt werden.

Dieser Fall erschien auch in unserer Serie „Tatort Steiermark“ von Hans Breitegger.