Der zehnmaligen Weltmeisterin war vorgeworfen worden, dass sie ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet sowie einem weiteren Mitglied der französischen Nationalmannschaft Kreditkarten gestohlen und damit im Sommer 2022 im Internet eingekauft haben soll. Das Gericht befand Simon in allen Anklagepunkten für schuldig. Sie muss zudem die Verfahrenskosten von Braisaz-Bouchet übernehmen sowie einen symbolischen Euro Schadenersatz an den französischen Skiverband (FFS) zahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Monate Haft auf Bewährung und 20.000 Euro Geldstrafe gefordert.