Erster Verfolger ist nun der Kolumbianer Daniel Martinez, der das Ziel als Etappendritter erreichte. Der Tag hatte zuvor chaotisch und mit Fahrerprotesten begonnen. Da am Umbrail-Pass Temperaturen von zwei Grad und eine Schneewahrscheinlichkeit von 95 Prozent prognostiziert wurden, verweigerten die Radprofis ihren Start.
Livigno
Pogacar auch bei Extremwetter beim Giro unantastbar
Auch Extremwetter hat Radstar Tadej Pogacar beim Giro d'Italia nicht gestoppt. Der Slowene ließ kurz vor dem letzten Kilometer der Schlusssteigung nach St. Christina in Gröden seine Konkurrenten zum wiederholten Mal stehen und erreichte das Ziel als Solist. Damit ist Pogacar, der seine Gesamtführung auf über sieben Minuten ausbaute, nach dem Belgier Freddy Maertens 1977 erst der zweite Fahrer, der bei seinem Debüt bei der Italien-Rundfahrt fünf Etappensiege einfahren konnte.
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