Die gigantische Stahlkonstruktion ist 70 Meter hoch, 82 Meter breit und wiegt 78 Tonnen. Bis zu 2.500 Schrauben wurden für den Bau benötigt. Der Stern wird seit 1984 in der Weihnachtszeit aufgestellt und ist im Laufe der Jahre zu einer Attraktion im Zentrum von Verona geworden.

Einer ersten Rekonstruktion des Zwischenfalls zufolge brach die Basis des Sterns beim Abbau am Montag ab, stürzte auf die Stufen und beschädigte diese schwer. Die Aufsichtsbehörde für Archäologie, Kunst und Landschaft von Verona, die die Situation prüfte, sprach von Schäden in der Größenordnung von einigen hunderttausenden Euro.

"Die Schäden sind irreversibel", beklagte der Leiter der Aufsichtsbehörde, Vincenzo Tinè, am Dienstag. Beschädigt wurden Steine aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die nicht mit Stuck rekonstruiert werden können. Die Gefahr, dass der vom Einsturz betroffene Teil der Ränge während der Opernfestspiele und der Konzertsaison im Sommer für Zuschauer nicht nutzbar ist, sei jedoch vorerst gebannt.

In dem antiken Amphitheater aus der Römerzeit treten im Sommer über Wochen berühmte Opernkünstler auf. Die Spielstätte war in der Antike noch Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und fasste über 30.000 Zuschauer.