Sánchez sah sich zu einer offiziellen Stellungnahme genötigt, nachdem US-Präsident Donald Trump Spanien als "schrecklichen Verbündeten" kritisierte und mit der Einstellung aller Handelsbeziehungen drohte. Grund für Trumps neuesten Wutausbruch: Spanien hatte den USA Anfang der Woche verboten, deren Militärstützpunkte in Südspanien für Angriffe auf den Iran zu nutzen. Man verurteile das iranische Regime, das seine Bürger, insbesondere Frauen, unterdrücke und auf abscheuliche Weise ermorde. Gleichzeitig betonte Sánchez aber sein "Nein zum Bruch des Völkerrechts und Nein zu der Annahme, die Welt könne ihre Probleme nur durch Konflikte und Bombardierungen lösen."
Madrid
Sexorgien und Ölfässer gegen den Krieg auf ARCO-Kunstmesse
Mit einem "Nein zum Krieg" äußerte sich am Mittwoch Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez so klar wie kein zweiter Staatschef in Europa gegen den Angriff der USA und Israels auf den Iran. In einer Fernsehansprache forderte er das sofortige Ende der Kriegshandlungen im Nahen Osten. Seine Forderungen hallten auch auf der Madrider ARCO-Kunstmesse wider, die am Donnerstag offiziell vom spanischen Königspaar eröffnet wird.
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