Arbeiten von zehn Kunstschaffenden aus Österreich und Europa sind in den Räumlichkeiten am Karlsplatz ab Samstag zu sehen. Dafür kooperiert das Künstlerhaus mit der Strabag bzw. deren Kunstsammlung, aus der die Objekte stammen. Es sei die erste Präsentation von Schätzen des eigenen, inzwischen um die 8.500 Werke umfassenden Bestands in Wien außerhalb des vom Baukonzern unterhaltenen Kunstforums in der Donaustadt, betonte Sebastian Haselsteiner von der Strabag Art am Donnerstag bei einer Presseführung: "Ich habe mir sagen lassen, dass die Wiener nicht gern nach Transdanubien fahren." Also habe er sich vorgenommen, den Sprung über die Donau in die Innenstadt zu schaffen. Gesagt, getan.
Wien
Fallschirme und Geister: Strabag gastiert im Künstlerhaus
Ein in zig Lamellen aufgesplittertes Gebirgspanorama, von der Decke hängende Fallschirmwulste, ein aus einem Kastenfenster herausdrängender Kohlehaufen: Man wundert sich angesichts dieser Werke etwas, will das Künstlerhaus mit seiner neuen Ausstellung doch der Malerei und Zeichnung huldigen. Doch die Schau mit dem programmatischen Titel "Im erweiterten Raum" will eben gerade zeigen, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die Grenzen des Mediums ausreizen.
© APA/Künstlerjau/Adam Sakovy