Bei den Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo in Italien ist das öffentlich-rechtliche Medienhaus, aber auch das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) mit einem "irrsinnigen logistischen Aufwand" konfrontiert, wie ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz bei einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag anmerkte. Denn die Bewerbe bzw. Spielstätten sind auf etliche Cluster aufgeteilt, die teils mehrere Autostunden voneinander entfernt liegen. Dennoch melde sich stets ein "kleines, aber feines Team" aus ORF-Kommentatoren und -Präsentatoren von den Wettkampfstätten und gebe es dank einer Kooperation mit dem ÖOC auch an den jeweiligen Stützpunkten des Comités in Bormio, Cortina, Antholz, Livigno, Val die Fiemme und Mailand Möglichkeiten für Interviews, erklärte die interimistische ORF-Sportchefin Veronika Dragon-Berger.
Mailand/Cortina d'Ampezzo/Wien
ORF packt 500 Stunden Olympia-Berichterstattung ins Programm
Der ORF zeigt bei den Olympischen Winterspielen von 6. bis 22. Februar täglich bis zu 25 Stunden Live-Sport. Möglich macht das eine Verteilung der in Summe 500 Stunden Live-Berichterstattung auf die Sender ORF 1 und den Spartenkanal ORF Sport+. Die Übertragungszeiten sind dabei heuer wesentlich publikumsfreundlicher als bei den Spielen der jüngeren Vergangenheit in Peking und Pyeongchang. Der ORF widmet sich häufig ab 9 oder 10 Uhr und mitunter bis Mitternacht dem Geschehen.
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