In einer Aussendung der IG Freie Theaterarbeit wird kritisiert, dass die 2022 erstmals vergebenen Stipendien im Bereich der Darstellenden Kunst von insgesamt 24 auf nunmehr zehn im Jahr 2026 gekürzt werden. Die Anzahl sei "nach sorgfältiger Prüfung reduziert" worden, heißt es von der Stadt Wien, die auf andere Förderinstrumente verweist, "die der Vielfalt der Theaterlandschaft Rechnung tragen". Die IG Freie Theaterarbeit kontert: Weder Projektförderungen noch Jahres- bzw. Mehrjahresförderungen würden die Nachfrage "auch nur entfernt" abdecken.
Wien
Aufregung über Kürzung von Stipendien der Stadt Wien
Informationen zum Kulturbudget der Stadt Wien 2026 stehen noch aus, aber ein Detail sorgt derzeit für Aufregung. Nach dem Bund kürzt nun auch die Stadt die Anzahl von Arbeitsstipendien. Seitens des Büros von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler sprach man auf APA-Anfrage von einem Beitrag "zur notwendigen gesamtstädtischen Budgetkonsolidierung". Die IG Freie Theaterarbeit spricht von einem "gefährlichen Austrocknen von Künstler:innen und künstlerischer Entwicklung".
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