Am kommenden Samstag startet das Kulturhauptstadtjahr mit einem Straßenfest und einem Festakt, zu dem unter anderem Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erwartet wird. "Chemnitz ist deutlich mehr als Nischel und Platte", sagt Schulze mit Blick auf die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, den überdimensionierten Karl-Marx-Kopf. Der Oberbürgermeister sieht das Kulturstadtjahr als "wunderbare Chance, denn verstecken müssen wir uns nicht".
Chemnitz
Chemnitz erhofft sich als Kulturhauptstadt Imagegewinn
Industrialisierung, Zerstörung, plattenarchitektonische Auferstehung, Kunstmetropole: Chemnitz sei eine Stadt, "die sich schon oft neu erfunden hat", sagt Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD). Als Europäische Kulturhauptstadt 2025 erhofft sich die mit 250.000 Einwohnern drittgrößte sächsische Stadt einen nachhaltigen Imagegewinn. Chemnitz will mehr sein als Ort von Neonaziaufmärschen.
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