"Dieser Film ist exzentrisch und ungewöhnlich", ließ Robbie Williams die Fans im Kinosaal vor der Premiere wissen. "Es gibt so viele Biopics und ehrlich gesagt ist man davon schon gelangweilt. Sie sind alle so gewöhnlich, weil alle Angst davor haben, die Wahrheit über sich selbst zu erzählen", so der 50-Jährige. "Ich habe davor keine Angst", spielte Williams auf die zahlreichen Szenen an, die ihn im Laufe seiner Karriere am Boden zeigen. "Allerdings würde sich meine Frau wünschen, dass ich die Klappe halte", lachte der Sänger, der sein Leben im Vorjahr auch in einer vierteiligen Netflix-Doku aufgearbeitet hat und dem Publikum am Ende a cappella ein paar Takte aus seinem Hit "Angels" sang. In den 1990ern habe niemand über mentale Gesundheit gesprochen, er sei mit seinen Problemen alleine gelassen worden. "Ich hoffe, dass dieser Film den Zuschauern dabei helfen kann zu sehen, dass es jeden treffen kann", so Williams. "Kunst kann heilen. Und ich hoffe, dass dieser Film dazu beiträgt."
Köln
Robbie Williams-Biopic: "Exzentrisch und ungewöhnlich"
Seit einer Woche ist der britische Popstar Robbie Williams auf Tour. Allerdings nicht auf großen Konzertbühnen, sondern in europäischen Kinosälen, wo er gemeinsam mit dem australischen Regisseur Michael Gracey sein Biopic "Better Man" vorstellt. Am Sonntagabend feierte der ungewöhnliche Streifen, in dem Williams dank Special Effects von einem Affen verkörpert wird, im Kölner Cinedome seine Deutschlandpremiere. Regulärer Kinostart in Österreich ist am 2. Jänner.
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