Der Finanzplan sieht für 2025 etwa eine Aufrüstung im Onlinebereich mit rund 30 Mio. Euro für "online-first"-Produktionen und mehr Budget für die Landesstudios vor. Gleichzeitig spart das öffentlich-rechtliche Medienhaus rund 80 Mio. Euro ein - etwa durch vermehrtes Produzieren im Haus, eine Sachkostenbremse und restriktive Nachbesetzungen im Personalbereich. "Der ORF ist finanziell auf Kurs", hielt ORF-Stiftungsratsvorsitzender Lothar Lockl fest. Der ORF spare und dennoch werde es mehr Programmangebot und -vielfalt geben.
Wien
ORF-Budget auf Kurs, "Im Zentrum"-Nachfolger ab Mitte Jänner
Der ORF-Finanzplan für 2025 ist vom ORF-Stiftungsrat mit großer Mehrheit angenommen worden. Dieser sieht wie auch für 2024 eine schwarze Null vor. Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass die ORF-Gehälter um 3,2 Prozent - plus eine Einmalzahlung - steigen. Kein Thema in der Sitzung war die Causa Schöber, da auf den Bericht der ORF-Compliance-Stelle gewartet wird. Der "Im Zentrum"-Nachfolger soll am 12. Jänner erstmals gesendet werden, ein "ZiB-Talk" Ende März oder April.
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