Die Ausstellung (ab Mittwoch) folgt dem mit "Monets Garten", "Frida Kahlo" und "Tutanchamun" erprobten Konzept: Es gibt Hintergrundinformationen, Replika diverser Fundstücke, einen immersiven Raum und VR-Erlebnisse. Setzt man beim Besuch von "Die letzten Tage von Pompeji" die VR-Brille auf, befindet man sich mitten in einem wüsten Gladiatorenkampf, was wohl besonders ein junges Publikum anspricht und die Idee hinter der Ausstellungsart verdeutlicht: "Es geht um die Balance zwischen der Vermittlung von Geschichte und Archäologie und Entertainment", sagte Huéscar, Kunsthistorikerin aus Madrid im APA-Gespräch.
Wien
Mit dem Avatar ins alte Pompeji: Immersive Schau in Wien
Im Jahr 79 führte der Ausbruch des Vesuvs zu einer der größten Tragödien der Antike: zur Zerstörung Pompejis. 2024 kann man mit moderner Technologie "Die letzten Tage von Pompeji", wie eine immersive Schau in der Marx Halle Wien heißt, mitverfolgen. Mit einem VR-Avatar wandelt man sogar buchstäblich durch die Räume einer Villa. Und den Vulkanausbruch erlebt man gefahrlos mit. "Wir wollen die menschliche Komponente der Stadtgeschichte hervorheben", so Kuratorin Míriam Huéscar.
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