Für seine Inszenierung zur Festspiel-Eröffnung kassierte Arnarsson einige Buhs. Seine über weite Strecken sehr statische, dunkle Inszenierung rief beim Publikum nicht unbedingt Begeisterung hervor. Das lag womöglich daran, dass in den mehr als vier Stunden, die die Oper dauert, bei Arnarsson herzlich wenig passiert.
Bayreuth
Neuer Bayreuther "Tristan" statisch und düster
Der Traum von der großen Liebe - und was davon übrig blieb: Bei den Bayreuther Festspielen hat eine düstere und weitgehend desillusionierte Version von Richard Wagners großer Liebesoper "Tristan und Isolde" Premiere gefeiert. Eine zutiefst menschliche Geschichte habe er zeigen wollen, hatte Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson gesagt. Intime Momente und große Bilder. Gelungen ist ihm das aber nach der Publikumsreaktion zu urteilen eher bedingt.
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