"Wir sehen unser Buch nicht als Vollendung der Reihe. Wir sind nicht der letzte 'Achleitner'", sagt Theresa Knosp. "Es haben uns viele Fragen begleitet. Etwa: Wie kann man anschließen, gleichzeitig aber die Aufgabe neu interpretieren? Alleine auf der sprachlichen Ebene war das notwendig. Wie kann man ein Projekt des 20. Jahrhunderts auch medial in das 21. Jahrhundert transformieren? Und wie kann man etwas, das früher ein Einzelner gemacht hat, als Team organisieren?" Die Universitätsassistentin am Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege der TU Wien war seit der 2018 erfolgten Gründung Teil des Forschungs- und Publikationsprojekts AFNÖ (Architekturführer Niederösterreich).
Wien/St. Pölten
Friedrich Achleitners Architekturführer nun abgeschlossen
Es war ein Jahrhundertwerk: "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert" nannte Friedrich Achleitner sein Vorhaben, die neuere Bausubstanz des Landes zu dokumentieren und kommentieren. 1965 begann er damit. Nach fünf Büchern musste er 2010 seine Arbeit daran abbrechen. Das Material für den Niederösterreich geltenden Schlussband übergab er mit dem Rest seines Archivs 1999 an das Architekturzentrum Wien - für die "nächste Generation". Die hat das Projekt nun fertiggestellt.
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