Günter Schwaiger hat für seine Dokumentation fünf Jahre lang die Entwicklungen rund um die Nachnutzung von Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau filmisch begleitet. "Ein Film, der sich sehr persönlich auf die Suche macht, wie es mit der Heimat eigentlich aussieht", befand die Jury. Es sei die "Milieustudie eines besonderen Ortes", die viele Menschen zu Wort kommen lasse, von Verdrängung und Sprachlosigkeit erzähle, "und von fehlender Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte", wie die Jury, bestehend aus den Filmemacherinnen Karin Berghammer und Olga Kosanović sowie Martin Kowalczyk (Filmredakteur, Bayerischer Rundfunk), begründete. Der Film ist am 9. April um 13 Uhr im Grazer KIZ RoyalKino zu sehen.