Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hatte gegen den Kärntner Investigativjournalisten Miklautz ermittelt, weil er interne Dokumente aus dem Klagenfurter Rathaus und damit Gehälter und üppige Überstundenabrechnungen von Mitarbeitern öffentlich gemacht hatte. Zuvor hatte es eine Anzeige aus dem Rathaus gegeben. Damit habe Scheider eine rote Linie überschritten, begründeten die beiden Klagenfurter SPÖ-Chefs, Philipp Liesnig und Philip Kucher, nach der Einstellung der Ermittlungen das Ende der Koalition.
Innenpolitik
Causa Miklautz - Klagenfurts Bürgermeister will weitermachen
Nach dem Platzen des Klagenfurter Arbeitsübereinkommens wegen der Causa Miklautz hat Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) am Samstag einen Rücktritt und auch Neuwahlen kategorisch ausgeschlossen. Vielmehr ritten er und Klubobmann Patrick Jonke heftige Attacken gegen die SPÖ, die sich auf "Crashkurs" befinde. Scheider betonte mehrmals, dass der Eindruck falsch sei, dass "ich persönlich Franz Miklautz angezeigt" hätte.
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