"Man muss nicht alles kommentieren", sagte die von Kern in die Politik geholte Rendi-Wagner in einer Pressekonferenz am Mittwoch, angesprochen aufs das Bekenntnis ihres Vorgängers zu Doskozil. Dass der burgenländische Landeshauptmann die Parteikollegen vor der Konkurrenz durch die KPÖ in der Sozialpolitik gewarnt hat, kommentierte sie dann schon - nämlich mit dem Hinweis darauf, dass "rechts blinken schlecht ist für die Glaubwürdigkeit der Sozialdemokratie". In Salzburg hätte man sich "besser abgrenzen müssen von der FPÖ", konstatierte die Parteichefin angesichts der jüngsten Wahlschlappe. Den 1. Mai - an dem Ex-Parteichef und Kanzler Werner Faymann ausgepfiffen worden war - werde man heuer begehen "wie immer", also ihn als "Tag der Arbeit hochleben lassen".