Nach Ansicht der Wiener Blauen gibt Ludwig in zentralen Fragen die Linie vor. Er wehre sich etwa gegen Sanierungspflichten für Vermieter, da Wien bei den Gemeindebauten hier selbst säumig sei. Auch bei den Energiepreisen und Gebühren zeige sich der Einfluss Ludwigs, befand Nepp. Maßnahmen gegen "Millionengewinne" oder eine Energiepreisbremse gebe es nicht, da die Stadt selbst Übergewinne bei der Wien Energie erziele. Auch habe Ludwig durch Babler in die Taschen der Pensionisten gegriffen.
Wien
FPÖ-Kampagne mit Ludwig als "Strippenzieher" Bablers
Die Wiener FPÖ hat am Donnerstag ihre Frühjahrskampagne präsentiert, in der sie den Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteivorsitzenden Michael Ludwig als bundespolitischen "Strippenzieher" darstellt. "Bürgermeister Ludwig bestimmt die Richtung in der SPÖ", konstatierte der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp. Der rote Bundesparteichef Andreas Babler setze diesen Kurs um. Ludwig sei auch der "politische Architekt" des SPÖ-Vorsitzenden, ist man überzeugt.
© APA/ROLAND SCHLAGER