Unter anderem ging daraus hervor, wie der bis Februar 2023 in Wien lebende russlandkritische Investigativ-Journalist Christo Grozev von der von Roussev kommandierten sechsköpfigen Truppe beschattet wurde. Marsalek, der hinter dem im Chat genutzten Pseudonym "Rupert Tiecz" stecken soll, ließ sich etwa im Detail informieren, in welchem Winkel "Teleskope" in einer eigens angemieteten Wohnung vis-a-vis des Gebäudes angebracht wurden, in dem Grozev seinen Wohnsitz hatte. Auch über einen Einbruch in die Wohnung Grozevs, im Zuge dessen ein Laptop aus einem Tresor entwendet, über Sofia nach Istanbul verbracht und dort mutmaßlich von einem Vertreter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB "abgeholt" wurde, tauschten sich die Männer aus.